+++Gute Neuigkeiten: Die Flugplatzgaststätte hat ab sofort wieder geöffnet. Details bzgl. Covid Tests, Auflagen, etc. seht Ihr bitte auf www.flugplatzgaststaette.de +++

Nicht nur unsere Asphaltflächen bedurften dringend einer Erneuerung. Auch die Graspiste war in einem schlechten Zustand.

Zwar werden die Grasarbeiten von zwei Landwirten aus der Nachbarschaft durchgeführt, doch der Grasschnitt ist nicht das Hauptproblem. Das ganze Gelände ist im Laufe der Jahrzehnte wellig geworden. Es haben sich Löcher und Senken gebildet. Die Humusschicht auf dem Härtsfeld ist eben nicht sehr dick. Das haben besonders die Piloten zu spüren bekommen, welche die Grasbahn nutzen.

Besonders die Segelflugzeuge beim Start. Zudem wenn sie mit Wasser betankt sind.

Der westliche Teil des Flugplatzes war besonders betroffen. Das geht natürlich auch auf das Material. So konnte es nicht weitergehen, erst recht nicht, nachdem im August 2019 auch der Segelflug-Wettbewerb ansteht und damit über 70 Flugzeuge die Flächen nutzen sollen.

Im Juni 2019 wurde daraufhin auf Initiative eines Vereinsmitglieds an einem Wochenende eine Rüttelwalze einer Firma aus dem Waibertal bei Großkuchen ausgeliehen.

3 Tage, fast ununterbrochen, wurde die Grünfläche gewalzt. Dazu wurden Vertiefungen und kleinere Löcher mit Erde aufgefüllt. Auch die Wetterbedingungen haben gepasst. Das Wetter war trocken aber für Streckenflüge viel zu schlecht. In Spitzenzeiten haben sich mehrere Bautrupps auf dem ganzen Gelände befunden. Vielen Dank an alle Bau-Igel für ihren Einsatz.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen, beziehungsweise spürt dies jeder Pilot, der auf der Graspiste startet. Kein Vergleich zu vorher. Klar ist, dass die Grasbahn in Zukunft immer wieder solche Arbeitsaktionen vertragen kann.

Ein Anfang wurde jetzt gemacht. Ein herzliches Dankeschön an alle freiwilligen Helfer.

Am 14. Mai 2019 ist wirklich was los auf dem Flugplatz. Mehrere große Omnibusse bringen rund 250 Kinder- und Jugendliche mit körperlicher oder geistiger Einschränkung auf den Flugplatz. Der Kreisjugendring veranstaltet zur 40. Sternfahrt diesen Ausflug mit vielen Aktionen und dem absoluten High-Light: Viele der Teilnehmer dürfen sogar in die Luft gehen. Der Luftsportring Aalen hat Flugzeuge und Piloten gestellt, also ab in die Luft. Viele dürfen zum ersten Mal in ihrem Leben mit einem Flugzeug fliegen.

Schon ganz früh am morgen wird emsig gearbeitet auf dem Gelände. Das THW baut auf, die Pferdekutschen vom Islandpferdehof stehen bereit. Ein aufblasbarer Helicopter der Johanniter wird angekarrt, auf der Terrasse der Flugplatzgaststätte werden Tische, Bänke und ein großes Büffet aufgebaut.

Dann kommen große Reisebusse angefahren. So viele Menschen sind selten unter der Woche auf dem Flugplatz in Elchingen. Beinahe fast 400 Personen haben sich eingefunden. circa 258 Kinder sowie etwa 100 erwachsene Helfer, die ehrenamtlichen von THW, der Johanniter, die LSR- Piloten und natürlich auch Besucher. Die 40. Sternfahrt des Kreisjugendringes soll zu einem ganz besonderen Ereignis werden. Der Kreisjugendreferent Michael Baltes hatte schon lange die Idee, dass ausgerechnet diese vierzigste Jubiläums-Sternfahrt auf unseren Flugplatz nach Elchingen gehen sollte.

Warum dieser Ausflug überhaupt Sternfahrt heißt, kann Baltes schnell erklären: Anfang der 1980erJahre gab es die erste Sternfahrt. Damals wurden Kinder mit Handicap aus dem gesamten Ostalbkreis nach Aalen eingeladen, wo ein Spielplatz für sie aufgebaut wurde. Da sie aus allen Richtungen kamen, hatten die Anfahrtswege die Form eines Sterns. Deshalb wurde die Veranstaltung ab diesem Zeitpunkt als Sternfahrt bezeichnet.

2019 war die Sternfahrt bereits zum fünften Mal auf dem Flugplatz Aalen-Elchingen. Baltes weiß, dass er mit dem Luftsportring einen verlässlichen Partner hat, das ganze Flugplatzgelände von der Infrastruktur her ideal ist und die Jugendlichen hier so viel Spaß wie kaum wo anders haben werden.

Alles läuft nach einem exakten Zeitplan ab, das Wetter ist in diesem verregneten Mai 2019 ausgerechnet an diesem Tag perfekt. Etwas windig aber dafür hat es eine glasklare Luft und viel Sonne. Alle LSR-Piloten haben die Flugzeuge nach bedarf vorbereitet, die Gruppen sind eigenteilt, es geht ab wie auf einem Großflughafen. Die Jodels und Cessnas heben im Minutentakt ab und drehen ihre Runden über dem Härtsfeld.  Vor dem Flug waren die Fluggäste meist in freudiger Erwartung, manche hatten ein mulmiges Gefühl. Während der Flüge finden in den Flugzeugen unbeschreibliche Momente statt, keiner der Passagere empfindet Angst, alle sind total begeistert. Den Kindern und Jugendlichen kann man ansehen, dass sie eine einzigartige Erfahrung gemacht haben. Die strahlenden Gesichter am Ende des Fluges zeigen, dass sie das Erlebte begeistert hat. Eine Viertelstunde Rundflug musste genügen, aber in der Erinnerung ist der Flug sowieso viel länger. „Wir waren im Urlaub. Wir waren in der Karibik. Bei Johnny Depp!“

Diejenigen die noch auf ihren Flug warten, können sich die Zeit mit verschiedensten Aktivitäten verkürzen. Es gibt eine Hüpfburg, angeboten von den Johanniter, Ponyreiten mit Pferden vom Islandpferdehof Sörli aus Elchingen und zudem können die Kinder rutschen, sich schminken lassen, malen und basteln. Ganz Mutige lassen sich von Jugendlichen des Technischen Hilfswerks an einem Seil nach oben ziehen, um einen Überblick über das ganz Fluggelände zu bekommen. Am Ende gibt’s dann noch für alle ein leckeres Essen - Spaghetti Bolognese.

Sogar die Landesschau berichtet und im Radio gibt es eine Live Reportage.  Heim geht´s ganz erdgebunden wieder per Bus. Für alle Beteiligten war dieser Tag ein ganz besonderes Erlebnis und Michael Baltes überlegt schon, wann die nächste Sternfahrt nach Elchingen führen wird.

Michael Kost

 

Mit 392 Stimmen ist die Segelflug-Bundesliga-Mannschaft des Luftsportrings Aalen bei der Sportlerwahl der Stadt Aalen zur Mannschaft des Jahres gewählt worden.

Glückwunsch an unsere Piloten !

 

Steffen Schwarzer kam in der Kategorie Einzelsportler auf Platz 2 mit 351 Stimmen.

Gerade einmal 16 stimmen haben zum Sieg gefehlt.

Alle Luftsportring Mitglieder gratulieren herzlich !

 

     

Selten hat das Wetter uns einen solchen Strich durch die Rechnung gemacht. Aber trotzdem - der Luftsportring Aalen hat gefeiert, die Zuschauer und Gäste sind gekommen und die Stimmung war gut.

Obwohl der Sonntag komplett ins Wasser fiel. Am Samstag konnten wir ein tolles Flugprogramm präsentieren. Zum ersten Mal seit dem der Luftsportring Aalen Flugplatzfeste feiert, war ein richtiger Düsenjäger zu Gast in Elchingen. Ein sehr breit gefächertes Showprogramm hat die Zuschauer fasziniert.

Auch zu Gast auf unserem Flugplatz, der Aalener Oberbürgermeister Thilo Rentschler. Er taufte gleich zum Auftakt des Festes, am Samstag, unseren Doppelsitzer Duo Discus XLT auf den Namen „Stadt Aalen“.

Segelflugzeuge des Luftsportrings Aalen mit den Namen „Stadt Aalen“ oder „Spion von Aalen“ getauft, haben eine lange Tradition. Das erste Flugzeug, welches den Namen „Spion von Aalen“ trug, war ein Schulgleiter vom Typ SG-38. Taufpatin im Jahr 1952 war Charlotte Schübel, die Gattin des damaligen Aalener Oberbürgermeister. Inzwischen sind es 8 Flugzeuge die den Namen „Aalen“ in die Lüfte über Süddeutschland tragen.

Traditionell bei Flugzeugtaufen wird immer ein Glas Sekt über die Rumpfnase der Flugzeuge vergossen. Verbunden mit den besten Wünschen. Thilo Rentschler hat im Beisein des Vorstandvorsitzenden des LSR Aalen Dr. Helmut Albrecht, Heinrich Steinhart (zweiter Vorsitzender des Luftsportrings Aalen) und von Elchingens Ortsvorsteher Nikolaus Rupp auf die guten und engen Beziehungen zwischen der Stadt Aalen und des Vereins hingewiesen. Nach dem Taufakt und den Glückwünschen erfolgte dann der obligatorische Taufflug. Rentschler tauschte Sacko und Krawatte gegen den Rettungsfallschirm und nahm in dem Segelflugzeug Platz. Rund 30 Minuten dauerte der Tauf-Flug. Mit strahlenden Augen stiegt der Aalener OB aus dem Segelflugzeug aus.

Obwohl das Wetter am Sonntag keinen Flugbetreib zuließ kamen erstaunlich viele Gäste auf den Flugplatz. Schnitzel, Schweinebraten und Würstchen haben geschmeckt. Die Kaffee- und Kuchen Crew war im Dauereinsatz. Mario Selss war der einzige Pilot der in die Luft kam, wenn auch nur für Sekunden. Wilhelm Heinz machte mit der Mustang einen Standlauf. Die Zuschauer dankten es mit Applaus.

weitere Bilder folgen in Kürze ...

Wenn der Luftsportring Sommerfest feiert, werden traditionell auch langjährige Mitglieder für ihre Vereinszugehörigkeit geehrt.

Vorstandvorsitzender Dr. Helmut Albrecht und unser Schriftführer Arnim Schaffitzel ehrten 

für 25 Jahre Mitgliedschaft im LSR:
für 40 Jahre Zugehörigkeit:
Robert Haag

Georg Hartig

Arnold Speier
Ralph Rainer

Tobias Brandstetter

Hans Bauder

 

 

Volker Hergesell, Stefan Hupp, Heinrich Lutz , Rolf Mayer  und Axel Matthes waren leider verhindert.

 

Allen Jubilaren gilt ein herzlicher Glückwunsch.