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Die Bundesliga Piloten des LSR Aalen sind vorne mit dabei. Mit großen, aber auch schnellen Flügen. Dazu kommt die Tatsache, dass der LSR Aalen viele gute Piloten hat. Wolfgang Gmeiner (Ellwangen), Paul Schwarz (Kirchheim a. Ries) und Thomas Mannal (Zang) flogen in Runde 3 in die Punkte. Insgesamt meldeten aber 16 Piloten aus Elchingen. Das zeigt, welche personelle Stärke der Verein besitzt. Das Ergebnis: ein dritter Rundenplatz und zwischenzeitlich Platz 5 in der Tabelle.

Nach einer sehr guten dritten Runde war das Wettergeschehen in Süddeutschland für einen erfolgreichen Flug in Runde 4 zu schlecht. Die Piloten des LSR Aalen blieben geschlossen am Boden. Leider, denn es hätte ein kleines Wetterfenster genügt, um wertvolle Punkte zu sammeln. „Big Points“, so Wolfgang Gmeiner im Resümee. „Wir hätten einen kleinen Flug probieren sollen. Dann wären wir jetzt ganz vorne mit dabei!“ Also mussten die Elchinger Segelflieger unbedingt in Runde 5 starten, um den Anschluss nicht zu verpassen.

Das Wetter war an beiden möglichen Flugtagen am vergangenen Wochenende schwierig, denn am Samstag zog eine Kaltfront von der Nordsee kommend nach Süden. Der Wind war recht stark, die Folge: eine zerrissene Thermik. Die meisten Piloten flogen die Alb vom Härtsfeld aus Richtung Südwesten. Johannes Böckler bis in den Südschwarzwald. Auch Paul Schwarz flog bis zum Schluchsee. Markus Frank schaffte es bis in den Schweizer Jura. Gegen den Wind! Der Rückflug bei Rückenwind war dann recht schnell unter aufgereihten Wolken.

Auch der Sonntag wurde nochmal von den Elchingern genutzt. Wettertechnisch eine deutlich andere Situation. Mit zunehmendem Einfluss eines Hochdruckgebietes, welches in dieser Woche für die Hitze bei uns sorgt. Der fliegbare Wetterraum und die Strecken waren deshalb auch weit gefächert. Bis ins Allgäu flogen Wolfgang Gmeiner, Michael Kost und Tillman Langbein (Abtsgmünd). Über Oberschwaben und dem Allgäu hatte es noch Quellwolken. Diese zeigten den Piloten die Aufwinde. Über der gesamten Schwäbischen- und Fränkischen Alb war keine Wolke mehr am Himmel – Blauthermik. Ohne Wolken die guten Aufwinde zu finden und treffen ist anspruchsvoll. Erwin Ziegler, Bernd Schmid und Markus Frank wählten einen Kurs Richtung Regensburg. Am Ende flogen Paul Schwarz und Johannes Böckler mit ihren Flügen am Samstag in die Wertung. Markus Frank flog am Sonntag über Regensburg bis Vilshofen. Immer der Donau entlang. Mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 116, 5 km/h.

Wie knapp - trotz unterschiedlichster Wetterräume - eine Runde ausgehen kann, zeigt die Rundenwertung. Deutlich gewinnt der LSV Schwarzwald (343 Punkte) vor der SFG Steinwald (322 Punkte). Zwischen Platz 3 und 5 beträgt der Abstand dann aber weniger als 1 Punkt, zwischen dem FSC Odenwald Walldürn (317,89) und dem LSV Rinteln (317,86) liegen sogar nur 3 Hundertstel. Und auch dahinter geht es mit knappen Abständen weiter. Der LSR Aalen kam mit 312,80 Punkten auf den 6. Rundenplatz. In der Tabelle liegen die Segelflugpiloten aus Elchingen auf Platz 6. Punktgleich (53 Punkte) mit dem Fünften aus Bad Wörishofen.

Der FSC Odenwald Walldürn (75 Punkte) kann damit die Tabellenführung nach 5 Runden behaupten, der LSV Rinteln (71) dagegen die SFG Donauwörth-Monheim (64) auf Rang 3 verdrängen.

Warmluft war gestern, das Programm dieser Woche könnte eher lauten: "Heißluft". Vor allem am Wochenende stellt sich daher die Frage, ob und wie stark mögliche Gewitter werden könnten.

Spannend bleibt es auf jeden Fall.