+++ PPR ab 01.11.2020 +++ Unser Flugplatz ist vom 01.11.2020 bis 14.03.2021 PPR +++ - Piloten bitte anfragen unter +49 173 964 1703 +++

vom 17.10.2020 -13.03.2021

Das Einhallen der Wohnwagen findet dieses Jahr am 17.10.2020 um 12:00 Uhr lokal statt. Wir bitten um pünktliches Erscheinen, damit alle mit anpacken können und die Aktion möglichst effektiv abläuft. Ab 16.00 Uhr wer­den even­tu­el­le freie Plät­ze an Nach­rü­cker ver­ge­ben. In der KW 41 wird der Cam­ping­wart die letzt­jäh­ri­gen Ein­stel­ler an­ru­fen, um eine ver­bind­li­che Zu- oder Ab­sa­ge zu no­tie­ren.

Das Aushallen findet dann wiederum am 13.03.2021 um 12:00 Uhr lokal statt.

Bei Fragen, wendet euch am besten direkt an Peter Aigen.

Rainer Labus ist heute zum ersten Mal solo mit der C-42 unterwegs gewesen. (Neu)Pilot und seine beiden Fluglehrer sind happy. Wir wünschen Dir viele schöne Flugerlebnisse und weiterhin so viel Engagement im weiteren Verlauf Deiner Ausbildung zum UL- Piloten...

 
 
 
 

Maximilian Maier, 14 Jahre jung, hat am 17. Mai mit der Segelflug Ausbildung im Luftsportring Aalen begonnen.

Nach 45 Starts mit Fluglehrern ist er jetzt freigeflogen... 

Foto: Die Fluglehrer Uli Grau und Thomas Mannal durften als erste gratulieren.

Der LSR Aalen siegt in Runde 9 und liegt nun in der Gesamtwertung auf Platz 6.

Der Juli 2020 präsentierte sich mit außergewöhnlichen Wetterlagen. Die Segelflieger frohlocken, wenn der Wetterbericht „Hammerwetter“ prognostiziert. Meist versteckt sich hinter diesem Begriff Kaltluft mit Hochdruckeinfluss. Gute Steigwerte in der Thermik mit durchschnittlich 3 Meter pro Sekunde. Quellwolken, der Kenner spricht dann von Cumulusbewölkung. Und einer hohen Wolkenbasis von ca. 1500 Meter über Grund. Streckenflugpiloten stellen schon sehr früh am Morgen ihre Segelflugzeuge an den Start um möglichst früh, bei einsetzender Thermik starten zu können.

Der vergangene Samstag, die 9.Runde in der Segelflug-Bundesliga: Nachdem für den Sonntag die Wetterprognosen nicht gut waren, konnte nur der Samstag für möglichst schnelle Flüge in Frage kommen. Die Wetteraussichten besagten aber keinen richtigen „Hammertag“ voraus. Bernd Schmid, Luftsportring Spitzenpilot und Trainer der Deutschen Frauen- Nationalmannschaft hatte die Damen zum Trainingslager extra nach Elchingen eingeladen. Die ideale Infrastruktur am Flugplatz und die guten thermischen Möglichkeiten auf dem Härtsfeld. Auch die anderen Piloten des LSR-Aalen haben gute Leistungen gezeigt.

Schon früh zeigten sich dann die ersten Quellungen über dem Schwarzwald und der Alb, die dann in einem ersten Schub hochkochten.

Das Wetter an diesem Tag war aber alles andere als homogen. Immer wieder gab es hervorragende Thermik, dann liefen die Wolken wieder auseinander, die Sonneneinstrahlung ließ dadurch nach und die Thermik wurde schwach. Ab späten Nachmittag, erst gegen 17.00 Uhr, wenn normalerweise die beste Thermik vorbei ist und die Piloten im Endanflug auf ihren Heimatflugplatz sind, entwickelte sich genau über der Schwäbischen Alb eine etwa 80 Kilometer lange Wolkenwurst. Wetterexperten und Segelflieger sprechen von einer Konvergenzline. Zwei unterschiedliche Luftmassen prallen aufeinander. Die Luft kann nur nach oben und unten ausweichen. Auf einer Seite dieser „Wolkenwurst“ kann man im Formel-1-Tempo in gerader Linie entlangfliegen. Geschwindigkeiten von über 200km/h sind kein Problem. Eine lange anhaltende Konvergenzlinie, das freut Segelflieger!

Man musste nur zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort zu sein. Erwin Ziegler der an diesem Tag eigentlich in den Schweizer Jura fliegen wollte kam vom Oberen Donautal mit seinem Segelflugzeug tief unter der Wolkenstraße an. Er fand in etwa 500Meter über Grund den Aufwind, der ihm bis unter die Wolkenwurst trug. Auch Steffen Schwarzer hatte an diesem Tag bereits über 700 Kilometer geflogen. Er sah diese Wolke und ist auch noch einmal rund 150 Kilometer Strecke geflogen.

Interessant ist, in welcher Form und vor allem zu welcher Zeit die Reihungen der Alb genutzt wurden. Bernd Schmid als Leiter des Trainingscamps der Damen-Nationalmannschaft konnte sich ebenfalls in die Wertung eintragen. 127 km/h im Durchschnitt.  Insgesamt flog er 1025 Kilometer. Strecken, die inzwischen bei Hammerwetter durchaus möglich sind. Vor einigen Jahren noch Einzelfälle. Insgesamt flogen am vergangenen Samstag 5 Piloten 1000 Kilometer. Darunter vom LSR Mathias Reich. Aus der Nachbarschaft der Neresheimer Gerrit Illenberger. Vom LSR Aalen nutzte auch Johannes Böckler die späte Konvergenz für seine Speed, 130 km/h. Was den absoluten Schnitt angeht, war Erwin Ziegler nicht zu schlagen, der seinen Speed ebenfalls von Aalen aus über der Alb machte und die 149km/h in einen Flug über knapp 1045km einbettete. 

In der Bundesliga zählt die Geschwindigkeit. Es kämpfen 30 Vereine um den Titel. Pro Saison finden insgesamt 19 Wertungsrunden von Ende April bis Ende August statt. In diesem Jahr begann die Bundesliga Saison erst an Pfingsten.

Dokumentiert werden die Flüge über ein GPS-gestütztes Logger-Flugschreibersystem. Das Grundprinzip: Die drei schnellsten Flüge eines Vereins über einen Zeitraum von 150 Minuten gelangen pro Runde in die Wertung. Ziel ist es, an einem Tag mit einem Segelflugzeug so viele Kilometer wie möglich ohne Zwischenlandung und mit einer höchstmöglichen Geschwindigkeit innerhalb der 150 Minuten zurückzulegen. Eine Wertungsgeschwindigkeit von mindesten 40 km/h ist erforderlich, um in die Wertung zu kommen. Im Normalfall werden durchschnittliche Geschwindigkeiten zwischen 80 bis 120 km/h erflogen, an Spitzentagen können es auch in unseren Breiten bis zu 150 km/h sein. Der Verein mit der höchsten Durchschnittsgeschwindigkeit bekommt 20 Punkte, der Zweitplatzierte erhält 19 Punkte usw. Um die Chancengleichheit zu wahren, werden die eingesetzten Flugzeugtypen mit einem höheren Handicap (Index) gewertet, je leistungsfähiger sie von der Gleitzahl her sind.

Der Luftsportring hatte nach dem Samstag unangefochten die Nase in Runde 9 vorne. Immerhin gute 10 Speed-Punkte lagen sie vor Donauwörth, Schwäbisch Gmünd nochmal knapp dahinter. Mit 87 Punkten liegt der Luftsportring Aalen nun auf Platz 6. Die Spitzenplätze haben weiter die FG Wolf Hirth (116 Punkte) und Titelverteidiger Rinteln (144 Punkte) inne.

Die Niedersachsen können 4 Runden vor dem Ende ihren Vorsprung nochmals ausbauen und setzen damit ein klares Zeichen in Richtung Titelgewinn. Aber noch sind 80 Punkte zu vergeben und damit weiter alles offen.

An diesem Wochenende wird Runde 10 ausgetragen, allerdings wird es sicher kein Hammerwetter geben wird. es bleibt also spannend, wer was daraus macht ...

Foto:
Die Perspektive des Piloten (Steffen Schwarzer) unter der Wolkenwurst.
Fliegen entlang einer Konvergenzlinie.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Markus Frank vom Luftsportring Aalen hat an einem Wochenende gleich drei Deutsche Rekorde geflogen.

Jetzt ist es vom Deutschen Aeroclub bestätigt. 2 Flüge und 3 Deutsche Rekorde. Und das an einem Wochenende. Die guten Wetterbedingungen für Segelflieger im Juli haben besondere Flüge ermöglicht. An zwei aufeinander folgenden Tagen, 18.- und 19. Juli gelangen ihm mit seinem Segelflugzeug Deutsche Rekordflüge. Er flog am ersten Tag auf der Ziel-Rück-Strecke 938 Kilometer über den Jura, das Grenzgebirge zwischen der Schweiz und Frankreich.

Schon um 7 Uhr am Morgen hatte er seine EB-29 startklar gemacht. Die Wettervorhersagen für den gesamten Süddeutschen Raum versprachen an diesem Tag eigentlich gar nicht so perfektes, schnelles und gutes Segelflugwetter. Während seine Elchinger Kameraden sich für Dreiecksflüge entschieden, plante Frank aber einen Flug Richtung Südwesten. Quer über die gesamte Schwäbische Alb hinein in den Schwarzwald. Von dort über den Hochrhein in den Schweizer Jura. So war der Plan. In Ruhe wartete er ab, bis die Thermik gegen 09.30 einsetzte. Das ist sehr früh. Mit diesem Wissen plante er seinen Rekordflug. Mit dem eingebauten Motor seiner EB 29 startete er in Elchingen und stieg bis auf 1000 Meter über dem Härtsfeld. Der Abflugpunkt war Nördlingen. Den Motor benutzte er an diesem Tag kein weiteres Mal. Er kam mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von über 100 Kilometer gut voran. Der Sprung vom Südschwarzwald über den Hochrhein zum Schweizer Jura war ein kleines Risiko. Die Gegend ist dafür bekannt thermisch schlecht zu sein. Hier musste er auch wieder auf seinem Heimweg durch. Über dem Jura lief es hervorragend. Etwa 40 Kilometer westlich von Genf wendete er. Die Französischen Alpen lockten hier zum Weiterflug bis in die Provence. Nach knapp 7 Stunden war er auf seinem Rückweg wieder an der Deutsch Schweizer Grenze.  Am späten Nachmittag wurden die Wolken von Westen her auch immer flacher und weniger. Jetzt war Taktieren und vor allem ganz präzises Fliegen angesagt. Die Steigwerte waren nicht mehr so gut wie am Mittag. Markus Frank brauchte weitere 2 Flugstunden bis er mit seiner EB 29 wieder am Flugplatz Elchingen landete. Überglücklich.

Inzwischen wurde sein Flug ausgelesen und sportlich bestätigt. Deutscher Rekord im „Ziel-Rück“ sowie "Freie Strecke" über 900 Kilometer. Die gewertete Strecke war 938,34 Kilometer. Die Flugdauer: 9 Stunden, 21 Minuten und 20 Sekunden.  Effektiv ist er 1018 Kilometer weit geflogen. Am 19. Juli gelang ihm ein FAI-500 Kilometerdreiecksflug mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 129,44 km. Die Wendepunkte lagen bei Reiselfingen auf der Baar, in der Nähe der Wutachschlucht. Weiter flog er nach Bruchsal. Die letzte Wende war in der Nähe von Wassertrüdingen am Nordrand des Nördlinger Ries.

Ein angemeldeter Dreiecksflug gilt unter Segelfliegern als Königsdisziplin. Der Luftsportring Aalen ist stolz auf seinen Rekordpiloten. Seine Flüge zählen auch in die Wertung zur Segelflug-Bundesliga ein. Durch seinen Rekordflug liegt der Luftsportring Aalen jetzt in der Segelflug-Bundesliga auf Platz 9.

 

Michael Kost

 

Link zur Rekordliste der Bundeskommission des DAeC

Die Bundeskommission Segelflug im Deutschen Aeroclub hat Christian Bentz für 25 Jahre ehrenamtliche Tätigkeit als Segelfluglehrer ausgezeichnet.

Der LSR-Vorstand Helmut Albrecht hat ihm die Goldene Ehrennadel mit Urkunde überreicht.

Glückwunsch und vielen Dank.

 

 

Am Montag, den 20. April 2020 begann die Sanierung unserer über 40 Jahre alten Asphaltflächen. Die genannten Einschränkungen bleiben daher in den nächsten Tagen bestehen, unser Platz ist nach wie vor PPR!

Montag, 20.04.2020

Mit großem Geräteeinsatz beginnt die Asphaltierung auf dem Vorfeld der Halle 3 mit den notwendigen Vorarbeiten.

Dienstag 21.04.2020

Das Vorfeld der Halle 3 ist asphaltiert

Mittwoch, 22.04.2020

Heut gehts ab! Die Piste wird mit vier Fertigern und zwei Beschickern in einem Zug fugenlos asphaltiert! Dafür sind rund 2000 to Asphalt nötig, das sind rund 100 LKW-Fuhren von den Asphaltwerken in Goldshöfe bzw. auf dem Gügling bei Gmünd auf's Härtsfeld. 27 LKW sind hierfür im pausenlosen Einsatz.Ihr Eintreffen just in time auf dem Flugplatz wird mithilfe von GPS-Trackern koordiniert!  Die Fertiger fahren mit etwa 3 Metern pro Minute, sie brauchen für unsere Bahn also rund 5 1/2 Stunden.

 

 

Donnerstag 23.04.20

Die Vorfelder der Hallen 4 und 5 sind asphaltiert