+++ PPR ab 01.11.2020 +++ Unser Flugplatz ist vom 01.11.2020 bis 14.03.2021 PPR +++ - Piloten bitte anfragen unter +49 173 964 1703 +++ Unsere Flugplatzgaststätte bleibt vom 02.11.-01.12.2020 geschlossen. Aktuelle Infos unter www.flugplatzgaststaette.de+++

Dank des interessanten Vortrags von Andreas Gabauer (Fachreferent für Flugsicherheit) im Rahmen des LSR-Winterprogramms 2019/2020 hat der Vorstand und Beirat überlegt, auch innerhalb unseres Vereins einen Sicherheitsbeauftragten zu installieren. Er soll allen Mitgliedern als vertrauensvoller Ansprechpartner zur Verfügung stehen. Als Sicherheitsbeauftragter für unseren Verein wurde von mehreren Seiten Raimund Winter vorgeschlagen.

Raimund hat seine fliegerische Laufbahn als Jugendlicher im Luftsportring Aalen begonnen. Dann war er beruflich als Pilot und Flugkapitän bei der Lufthansa tätig. Seit seiner Pensionierung kümmert er sich aktiv im Verein um den Funksprech Unterricht. Er hat eine außerordentlich große Flugerfahrung, sein theoretisches Fachwissen ist umfassend und zudem ist Raimund empathisch und einfühlsam. Raimund Winter wird so für alle Mitglieder eine Vertrauensperson sein, mit der sicherheitsrelevante Situationen diskutiert, erörtert und analysiert werden können; vertrauensvoll und diskret. Andererseits ist es der allgemeinen Sicherheit zuträglich, wenn Erfahrungen solcher Art ausgewertet und zukünftig präventiv beachtet werden. Diese neue Position wurde bewusst auch außerhalb des Vorstandskreises angesiedelt. Alle Spartenreferenten und Ausbildungsleiter des Luftsportrings werden Raimund in vollem Umfang unterstützen. In der Hoffnung, dass es nie zu einem ernsten Vorfall kommen wird.

Konstanz

 

Lindau

 

Pfänder bei Bregenz

 

Rheintal

 

 

 

Aufgrund der Inbetriebnahme des neuen Flughafens Berlin-Brandenburg (BER) gibt es ein Update der ICAO-Karte im Bereich Berlin.

Die Änderungen sind gültig ab 9 NOV 20.

Hier findet man den überarbeiteten Kartenausschnitt zum Download.

Seit Donnerstag bis Sonntag, den 11.Oktober, haben wir eine einsitzige Jonker JS3 Rapture zum Probefliegen am Flugplatz. Der Gleiter mit wahlweise 15 oder 18 m Spannweite besitzt eine Turbine als Heimkehrhilfe. 

Katrin Senne bei der Vorbereitung des Hochleistungsgleiters für den nächsten Flug 

Am Freitagabend hielt der Firmengründer und Testpilot Uys Jonker einen kurzweiligen Vortrag zu Designs, Entwicklung und Herstellung der Jonkers-Segelflugzeuge und zeigte Videosequenzen zu Belastungstests und Flugerprobung.

Mit der JS3 über der Schwäbischen Ostalb

 

Fotos von Thomas Mannal

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  Die ADAC Luftrettung beabsichtigt Schulungs- und Übungsflüge mit neuartigen Sichtsystemen auf dem Flugplatz in Elchingen. Ab dem 26. Oktober, also nach der Zeitumstellung und der damit verbundenen früheren Dämmerung, plant der ADAC einzelne Übungsanflüge auf den Flugplatz. Diese finden dann außerhalb der üblichen Öffnungszeiten statt, also nach Sonnenuntergang. Meistens in den frühen Abendstunden. 

 Der Flugplatz Aalen-Elchingen ist von den Luftfahrtbehörden und der ADAC-Luftrettung als einer von 9 Flugplätzen in ganz Deutschland wegen seiner Lage ausgewählt worden. 

Die nahe Autobahn A 7, die umliegenden Krankenhäuser und Fachkliniken machen den Flugplatz als Übungsort Interessant. Da es im direkten Umfeld des Flugplatztes keine starken Lichtquellen gibt, können die Piloten mit dem sogenannten NVIS-System bestens üben. Dieses System dient im Besonderen den Flugbesatzungen bei Dämmerung und einsetzender Dunkelheit.  

 Laut ADAC wird es in dem Zeitraum zwischen 26.Oktober und Mitte Dezember einzelne Anflüge geben. Neben Elchingen sind 8 Weitere Flugplätze in ganz Deutschland ausgewählt worden. 

Für die Flüge bei Dunkelheit tragen die Piloten spezielle Nachtsichtbrillen, damit sind sie in der Lage, nach Sonnenuntergang auch bei minimalen Lichtverhältnissen direkt an der Einsatzstelle zu landen.  

Die Nachtsichttechnologie NVIS (Night Vision Imaging System) wird von den Rettungspiloten neben Verlegungsflügen auch bei nächtlichen Primäreinsätzen im regulären Rettungsbetrieb verwendet. Diese ermöglicht die sichere Notfallversorgung bei Dämmerung oder Nacht. 

Durch die Notfalleinsätze bei Nacht könnte auch der Rettungsdienst im Ostalbkreis und den umliegenden Nachbarkreisen entscheidend verbessert werden, so der ADAC.  

Akut erkrankte oder verunfallte Patienten können bei diesen Primäreinsätzen damit vor Ort notfallversorgt und auf schnellstem Weg in geeignete Kliniken transportiert werden. 

 

 Die Luftretter sind gesetzlich dazu verpflichtet solche Übungen durchzuführen.  

Der Luftsportring als Inhaber und Betreiber des Aalen-Heidenheim/Elchingen (EDPA) hat der Anfrage die Zustimmung gegeben. 

Der Vorsitzende des Luftsportrings Aalen Helmut Albrecht lobt die hervorragenden Beziehungen zur Deutschen Luftrettung.  

„Schon jetzt fliegen regelmäßig Rettungs-Hubschrauber den Flugplatz an, um Patienten in die Spezialklink nach Neresheim zu überführen. Gerade bei Schlaganfallspatienten ist der Faktor Zeit von enormer Bedeutung!“ 

Auch während des Corona-Lock-Downs fanden diese statt.  

Albrecht betont: „Dies unterstreicht die überregionale Bedeutung unseres Flugplatzes!“ 

Deswegen hat der Luftsportring auch die Zustimmung für die ADAC-Flüge gegeben. „Da es sich nur um vereinzelte Flüge handelt und auch nicht in der Nacht“, so Albrecht. 

„Schließlich könnten diese Einsätze auch Leben der Einheimischen retten. 

Die Flüge sollen im Zeitraum vom 26.10. - 13.12.2020 stattfinden. Vor weiteren Übungsaktivitäten werden wir informiert. Dauerhaft stattfindende Flüge in den Abendstunden wird es nicht geben. Und - uns ist besonders wichtig, dass die Bevölkerung in den umliegenden Gemeinden informiert ist!“ 

 

Seit genau 50 Jahren gibt es die die öffentlich-rechtliche Luftrettung in Deutschland. 

1970 flog „Christoph 1“ den ersten Einsatz von München aus.  

Bei rund 20.000 Verkehrstoten damals war der Hauptgrund für die Anforderung eines Rettungshubschraubers noch der Verkehrsunfall. Mit der erhöhten Sicherheit im Straßenverkehr hat sich dies komplett verändert. 2018 war nur in rund elf Prozent der 54.356 Einsätze ein Verkehrsunfall der Grund für schnelle Hilfe aus der Luft. Anforderungsgrund Nummer eins bei täglich rund 150 Einsätzen waren in fast jedem zweiten Fall internistische Notfälle wie akute Herz- und Kreislauferkrankungen, in 13 Prozent Freizeitunfälle (Sport- und häusliche Unfälle) und in elf Prozent neurologische Notfälle (zum Beispiel Schlaganfall).

Bundesweit mit 50 Rettungshubschraubern und 36 Stationen ist die gemeinnützige ADAC Luftrettung eine der größten Luftrettungsorganisationen Europas. Die ADAC Rettungshubschrauber gehören zum deutschen Rettungsdienstsystem und werden immer über die Notrufnummer 112 bei der Leitstelle angefordert und sind im Notfall für jeden Verunglückten oder Erkrankten zur Stelle. „Gegen die Zeit und für das Leben“ lautet der Leitsatz der ADAC Luftrettung gGmbH. Denn gerade bei schweren Verletzungen oder Erkrankungen gilt: Je schneller der Patient in eine geeignete Klinik transportiert wird oder vor Ort vom Notarzt versorgt wird, desto besser sind seine Überlebenschancen bzw. seine Rekonvaleszenz.   

Albrecht erklärt: „Als Verkehrslandeplatz dient unser Flugplatz in Elchingen auch als Infrastruktureinrichtung des Landes. Daher tun wir unser Möglichstes, um in diesen schwierigen Zeiten zu helfen.“ Der Luftsportring unternimmt vielfältige Investitionen in die Sanierung und den Erhalt der Anlagen, um auch für die Zukunft gerüstet zu sein. Gerade in schwierigen Zeiten muss man den Blick nach vorne richten. 

 

Fotos:  

ADAC Rettungshubschrauber.  

Piloten im Einsatz mit dem NVIS. 

Zur Veröffentlichung freigegeben durch ADAC. 

  

Michael Kost 

Luftsportring Aalen; Presse- und Öffentlichkeitsarbeit 

vom 17.10.2020 -13.03.2021

Das Einhallen der Wohnwagen findet dieses Jahr am 17.10.2020 um 12:00 Uhr lokal statt. Wir bitten um pünktliches Erscheinen, damit alle mit anpacken können und die Aktion möglichst effektiv abläuft. Ab 16.00 Uhr wer­den even­tu­el­le freie Plät­ze an Nach­rü­cker ver­ge­ben. In der KW 41 wird der Cam­ping­wart die letzt­jäh­ri­gen Ein­stel­ler an­ru­fen, um eine ver­bind­li­che Zu- oder Ab­sa­ge zu no­tie­ren.

Das Aushallen findet dann wiederum am 13.03.2021 um 12:00 Uhr lokal statt.

Bei Fragen, wendet euch am besten direkt an Peter Aigen.