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Gute Frage, wäre unsere erste Antwort.

Das Grand-​Prix-​Ren­nen ist die här­tes­te, auf­re­gends­te und span­nends­te Form des Se­gel­flug­wett­be­werbs. Der Grand Prix ist am ehes­ten mit einer Se­gel­re­gat­ta zu ver­glei­chen. Eine Woche lang wer­den täg­lich neue Auf­ga­ben an die Pi­lo­ten ge­stellt. Die Auf­ga­ben kön­nen eine Stre­cke von bis zu 300 km um­fas­sen und er­for­dern gro­ßes Ge­schick und hohe Kon­zen­tra­ti­on. Die Pi­lo­ten müs­sen alle zur Ver­fü­gung ste­hen­den tak­ti­schen Mit­tel an­wen­den, um einen zeit­li­chen Vor­teil ge­gen­über den Kon­kur­ren­ten zu er­zie­len. Jedes Ren­nen be­ginnt mit der Öff­nung der Start­li­nie. Dann be­ginnt ein auf­re­gen­des Schau­spiel, wenn alle Teil­neh­mer fast zeitgleich in die Aufgabe starten. Jeder Pilot wählt seine ei­ge­ne Route, um die Wendepunkte des Kur­ses mög­lichst schnell zu er­rei­chen. Der erste Pilot, der die Ziel­li­nie über­fliegt, ist der Sie­ger der Auf­ga­be. Das ist der ent­schei­den­de Un­ter­schied zu einer klas­si­schen Se­gel­flug­meis­ter­schaft, bei der jeder Flug individuell gewertet wird.

Wie Ihr aus der Gra­fik des SGP ent­neh­men könnt, gibt es ins­ge­samt neun Aus­tra­gungs­or­te welt­weit. Warum sind es aus­ge­rech­net neun?

Das hängt mit der An­zahl der Teil­neh­mer am SGP un­mit­tel­bar zu­sam­men. Jeder SGP, ob Qua­li­fi­ka­ti­on oder Fi­na­le, wird mit ma­xi­mal 20 Teil­neh­mern durch­ge­führt. Das be­deu­tet, bei jeder Qua­li­fi­ka­ti­on wer­den zwei Teil­neh­mer er­mit­telt, die am Fi­na­le teil­neh­men dür­fen. Die FAI (FÉDÉRA­TI­ON AÉRO­NAU­TIQUE IN­TER­NA­TIO­NA­LE) als Ver­an­stal­ter des Fi­na­les (Welt­meis­ter­schaft) be­hält sich vor, die eine oder an­de­re „Wild­card“ zu ver­ge­ben.

Der Hin­ter­grund, warum es nur 20 Teil­neh­mer sind, liegt in den grund­sätz­li­chen Über­le­gun­gen die­ses Wett­be­werbs­for­mats be­grün­det:

  • Schnelle, spannende Aufgaben
  • Höchste Transparenz für die Zuschauer
  • Li­ve-​Über­tra­gung jeder Ta­ges­auf­ga­be über den SGP-​YouTube-​Ka­nal mit­tels Mo­de­ra­ti­on durch Ex­per­ten (siehe: https://www.youtube.com/watch?v=CNOlHQs5zzs als Beispiel).
  • Der Ab­flug er­folgt im Re­gat­tastart, d.h. alle flie­gen zeit­gleich bei Öff­nung über die Ab­flug­li­nie.
  • Die Ab­flug­li­nie ist mit 5 km we­sent­lich schmaler als bei un­se­ren nor­ma­len Wett­be­wer­ben (20km).
  • Die Ta­ges­auf­ga­ben wer­den in die beste Ther­mik­zeit des Wer­tungs­tages ge­legt, um ein mög­lichst schnel­les Ren­nen mit vie­len Strecken­va­ria­tio­nen für die Pi­lo­ten zu er­mög­li­chen. In der Regel be­tra­gen die Auf­ga­ben zwi­schen 150 – 300 km.
  • Um dem Si­cher­heits­as­pekt Rech­nung zu tra­gen, ist die Teil­neh­meran­zahl auf 20 Pi­lo­ten be­schränkt.
  • Ein wei­te­rer As­pekt ist, die verschiedenen Flug­zeu­gtypen aneinander an­zu­glei­chen, indem eine ma­xi­ma­le Flä­chen­be­las­tung - ein Vergleichswert für das Leistungsvermögen - für die Wett­be­werbs­klas­se vor­ge­ge­ben wird. Sie be­trägt bei unserem Wett­be­werb 48kg/m².
  • Es gibt eine Ziel­li­nie di­rekt am Flug­platz, um den Zieleinlauf hautnah mitzuerleben.
  • In Summe be­deu­ten diese Re­geln: Wer zu­erst nach Hause kommt, hat den Tag ge­won­nen.
  • Die Wer­tung er­folgt im Grand Prix-​For­mat: der Sie­ger er­hält 10 Punk­te, der Zwei­te 8 Punk­te unter der Vor­aus­set­zung, dass min­des­tens 9 Pi­lo­ten die Auf­ga­be er­fül­len.
  • Wenn es zu Feh­lern bei den Pi­lo­ten wäh­rend des Flu­ges kommt, wer­den diese mit Zeit­stra­fen ge­ahn­det, die zur Flug­zeit ad­diert wer­den.

Es gibt noch ei­ni­ge wei­te­re Fest­le­gung bei den Re­geln, die ihr gerne selbst nach­le­sen könnt (https://www.sgp.aero oder auf unserer Wettbewerbs-Homepage: https://wettbewerb.lsr-aalen.de/index.php/de/).

Das wer­den mit Si­cher­heit span­nen­de Wett­kampf­ta­ge in El­chin­gen.

 

 

Normalerweise ist der FAI Sailplane Grand Prix lediglich für die 18-Meter-Klasse reserviert. In Aalen lassen die Ausrichter allerdings auch Luftsportler in der Standard- und 15-Meter-Klasse an den Start gehen. Zusätzlich findet ein freier Doppelsitzer Grand Prix statt. Eine Idee, die Anklang findet: obwohl der Anmeldeschluss noch einen Tag entfernt ist, sind die Teilnehmerlisten bereits gut gefüllt.

Wer bei diesem Teil- bzw. Qualifikationswettbewerb vom 26. Mai bis 01. Juni erfolgreich abschneidet, erhöht die persönlichen Chancen auf eine Teilnahme bei den World Finals, die vom 24. bis 30. August 2025 in St. Auban (Frankreich) stattfinden. Wie üblich wird es an jedem Wertungstag ein Live-Tracking mit Berichterstattung über den YouTube-Kanal des Sailplane Grand Prix geben.

Für die Ausrichter des Luftsportrings Aalen ist der Grand Prix ein wichtiger Zwischenschritt und Erfahrungswert. Denn der Verein hat sich das Ziel gesteckt, Ausrichter der Junioren Weltmeisterschaft im Segelfliegen 2026 zu werden. Im vergangenen Jahr gastierte in Aalen bereits die Deutsche Meisterschaft der Junioren.

Nachdem der Luftsportring Aalen als Ausrichter die Deutschen Juniorenmeisterschaften (DMJ) 2023 abgeschlossen hatte, traf sich das Organisationsteam, um ein Resümee zu ziehen. Angesprochen wurden auch zukünftige Wettbewerbsdurchführungen. Denn in ganz Deutschland hatte es sich schnell rumgesprochen: Der Luftsportring hat eine richtig gute und erfolgreiche DMJ organisiert.

Weitere Infos finden Sie auf der Wettbewerbseite des Luftsportrings Aalen und der Webseite des FAI Sailplane Grand Prix.

 

Der LSR Aalen wird zum parallel stattfindenden offiziellen Sailplane Grand Prix einen offenen Doppelsitzer Grand Prix ausrichten.

Regeln: gleiches Regelwerk wie beim offiziellen Grand Prix, mit max. Flächenbelastung 50kg/m² und 2% Handicap für Wölbklappen-Flieger. Ziemlich analog zum offiziellen Wettbewerb der FAI/IGC.

Das Ergebnis des Wettbewerbs wird auch an die FAI gemeldet werden und zählt fürs weltweite Ranking, wenn mit fester Mannschaft geflogen wird.

Infos dazu findet man auf unserer Wettbewerbs Homepage.

 

Die Stadt Aalen hat den Segelflug des LSR Aalen im Jahr 2023 für zwei außerordentliche Leistungen zur Wahl zum Sportler bzw. zur Mannschaft des Jahres nominiert. Nominiert sind:

  • Markus Frank als Europameister in der Offenen Klasse
  • Die Mannschaft Roland Rittner, Bernd Schmid, und Markus Frank als Deutsche Vizemeister in der Deutschen Meisterschaft im Streckensegelflug.

Nun hängt es allein von der Abstimmung ab, ob unsere Sportler tatsächlich zum Sportler des Jahres bzw. zur Mannschaft des Jahres gewählt werden.

Beteiligt Euch an der Abstimmung!  Die Wahl läuft aktuell bis einschließlich 17.01.2024.

 

Link zur Kandidaten Vorstellung:

https://www.aalen.de/vorstellung-der-sportler-innen.206546.25.htm

 

Zur Abstimmung geht es hier:

https://www.aalen.de/abstimmung-zum-zur-sportler-in-des-jahres.181777.25.htm

 

... Das Herz des Segelflug-Bundesligameisters LSR Aalen.

Der Luftsportring Aalen hat der Schwäbischen Post einen Blick hinter die Kulissen seiner Segelflieger gewährt. Der Zeitungsartikel hierzu erschien am 17. Dezember. Dazu erschien auch das passende YouTube Video.